Fachtag Netzwerktreffen der lokalen Arbeitsgruppen
Fachtag Netzwerktreffen der lokalen Arbeitsgruppen im Landkreis Verden
Sich auszutauschen und stärker zu vernetzen, aber auch neue Impulse für die Arbeit zu gewinnen, waren die Ziele des Netzwerktreffens der Lokalen Arbeitsgruppen der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Verden. Rund 40 Mitglieder der acht Lokalen Arbeitsgruppen aus den Städten und Gemeinden – Haupt- wie auch Ehrenamtliche – trafen sich jetzt im Verdener Kreishaus. Moderiert wurde das Treffen von Coach Hartmut Sancken.
„Die Idee für das Netzwerktreffen entstand aus dem Wunsch der Arbeitsgruppenmitglieder, sich stärker untereinander und auch gemeindeübergreifend auszutauschen", erklärt Netzwerkmanagerin Jessica Hambrock, die gemeinsam mit Kreisjugendpfleger Norman Wackwitz die Geschäftsführung aller Lokalen Arbeitsgruppen innehat. Es gehe darum, einfach mal zu schauen, was bei den anderen so laufe, welche Projekte durchgeführt würden, was gut angenommen werde und wo es Probleme gäbe. „Gerade bei guten Ideen müssen wir das Rad nicht immer wieder neu erfinden", so Hambrock.
Und so wurden Im Rahmen moderierter Workshops Erfahrungen ausgetauscht sowie Ideen gesammelt und weiterentwickelt. „Am Ende des Tages standen zahlreiche tolle neue Ideen, Visionen und Wünsche für die Weiterentwicklung der lokalen Arbeitsgruppen auf dem Papier, die wir jetzt sichten und aufbereiten, um sie mit in die Sitzungen der Lokalen Arbeitsgruppen zu nehmen", betont Kreisjugendpfleger Wackwitz.
Themen wie eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit für eine stärkere Präsenz der lokalen Arbeitsgruppen vor Ort, aber auch die Beteiligung von jungen Menschen sowie die Stärkung des Ehrenamts stünden jetzt auf der Agenda, so Wackwitz. Auch visionäre Ideen wie beispielsweise eine eigene App oder die Lokale AG als „Marke" seien diskutiert worden.
Zufrieden zeigten sich Hambrock und Wackwitz mit der Resonanz auf das Treffen. „Insbesondere die Möglichkeit zum Austausch, aber auch die stärkere Vernetzung wurde von den Teilnehmenden sehr positiv bewertet", lautet das Fazit der beiden. Eine Fortsetzung des Netzwerktreffens ist für das nächste Jahr geplant. „Vielleicht entstehen auf dieser Grundlage irgendwann einmal sogar sozialraumübergreifende oder kreisweite Projekte", wagen Hambrock und Wackwitz einen Ausblick in die Zukunft.
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